Das Traumtagbuch: Schlüssel zu deinem Unterbewusstsein und zu höheren Schwingungsebenen.

Das Traumtagebuch: wie, wozu und was es bringt

Ein Traumtagebuch ist ein mächtiges Werkzeug. Es ermöglicht eine bessere Erinnerung an Geträumtes, die Reflektion deiner Träume und ist später wichtig für die Traumsteuerung, luzides Träumen oder Astralwanderungen.

Wozu ein Traumtagebuch?

Dein Traumtagebuch wird deinem Unterbewusstsein einen Kanal geben, wie es sich ausdrücken kann. Es wird in deinem Führen des Tagebuches den Willen sehen, ihm zuzuhören und es verstehen zu wollen. Diesem Wunsch wird es folge leisten, wenn du es ernst meinst. Von Tag zu Tag, Woche zu Woche wirst du dich an mehr Träume und mehr Details erinnern können.

Es geht aber nicht nur unbedingt um das simple Erinnern von Träumen. Das ist der Anfangseffekt, ja. Es geht vielmehr darum, die Inhalte und Signale deines Unterbewussten hervor zu holen und wirken zu lassen. Dazu braucht es dann auch nicht das Traumtagebuch, denn dein Unterbewusstes wird sich in deinen bewussten Anteilen stärker manifestieren und dich somit automatisch seinen (bzw. deinen wahren) Wünschen nach handeln lassen – wenn du dich dem nicht versperrst.

Das Vermerken von Inhalten und deine Aufmerksamkeit auf die Inhalte deines Unterbewussten haben auch noch einen ganz besonderen Effekt. An der Schwelle zwischen Schlaf und Erwachen, zwischen unterbewusst und bewusst, an welcher wir uns vor dem Aufwachen befinden, sind wir besonders empfänglich und empfindlich für Eindrücke aus feinstofflicheren Ebenen. Was liegt also näher, uns mit den Eindrücken zu beschäftigen, welche wir nach dem Aufwachen in uns haben?

Wer will, bei dem geht es später auch um die Traumsteuerung, luzides Träumen oder Astralwanderungen, auf welche ich in weiteren Artikel zu sprechen komme. Dies alles sind Bereiche, in welche das Traumtagebuch einen Einstieg und eine gute Unterstützung bietet, aber nicht automatisch dahin führt.

Ein Traumtagebuch führt nicht automatisch zu den oben beschriebenen Phänomenen. Der Wille führt! Wer nicht des Einen oder Anderen Willens ist, dem wird es sich nicht geben.

Wie man das Traumtagebuch führt

Dein Traumtagebuch sollte ein eigenes Buch oder ein Heft sein und nur deinen Träumen dienen und für keine andere Person einsehbar sein. Dein Traumtagebuch offenbart Aspekte und Botschaften deines tiefsten Bewusstseins. Betrachte es nicht als ein Werkzeug, sondern schenke es dir und deinem Unterbewusstsein, damit es sich ausdrücken kann, damit ihr euch besser versteht und damit du besser in dich und auf dich hören kannst.

Eventuell klingt es kindlich, aber das wäre nur vorteilhaft: feiere den Start des Buches bewusst und halte es ehrenhaft, spreche eine feierliche und wohlwollende Widmung zu dir, deinem Unterbewusstsein und dem Buch und stelle somit eine Verbindung her. Umso mehr du hier spielst, umso mehr wird dein Unterbewusstsein erfreut sein und mitspielen. Behandele das Buch bewusst und ehrenhaft. Schließlich ist es der Weg, das sich dein Bewusstsein zu dir ausdrücken darf. Bzw. ist es dein Signal, dass es das darf und herzlich willkommen ist und das du daran interessiert bist, es einlädst, gemeinsam zu arbeiten.

Das Buch sollte nicht zu sperrig sein, damit du es leicht neben deinem Bett aufbewahren kannst. Buch und Stift sollten während des Schlafens und Aufwachens griffbereit sein. Nach einer Zeit kannst du Buch und Stift im Halbschlaf greifen.

Eventuell schreibst du auch während der Nacht, wenn du kurz aufwachst. Versuche dann nicht zu viel Aktivität aufzuwenden, denn du willst nach den Notizen ja wieder einschlafen und verwende nur schwaches, gedimmtes und im Idealfall indirektes Licht während dieses Schreibens; wenn überhaupt.

Du solltest deine Träume immer so frisch wie möglich aufschreiben. Ruhig auch vorerst in Gekritzel oder Schlagwörtern, damit es schnell geht. Ausformulieren kannst du später immernoch. Hältst du dich aber sofort mit dem detaillierten Schreiben auf, wird dein Erinnerungsstrang sehr ausgebremst.

Lasse Platz auf den Seiten. Oftmals werden dir später noch weitere Details einfallen oder du bedenkst den Traum und möchtest die Gedanken dazu aufschreiben.

Was dir dein Traumtagebuch bringt

Dein Unterbewusstsein, der Prozessor deiner Träume, wird sich sehr geschmeichelt fühlen, von deiner Zuwendung und sehr schnell darauf reagieren. Umso mehr du dich mit deinen Träumen beschäftigst, umso präsenter werden die Inhalte in deinem Wachbewusstsein sein. Dir werden immer mehr weitere Details einfallen oder Interpretationen kommen, durch bewusstes bedenken, sowohl als auch als spontane Eingebung, welche du im Traumtagebuch neben dem entsprechenden Traum notieren solltest. Du erhültst aber nicht nur Überblick über deine Träume und lernst die Sprache derer. Mit Zeit, Geduld und Wille gewinnst du einen tieferen Zugriff auf all deine gespeicherten Inhalte und darüber hinaus.

Wenn du dein Unterbewusstsein und deine Träume so behandelst, dann garatiere ich dir, dann wirst du dich schon innerhalb einer Woche wesentlich besser an deine Träume erinnern können. Eventuell bist du dir auch schon des Traumzustandes bewusst und kannst ihn während des Träumens beobachten – das wäre nichts Aussergewöhnliches. Eventuell hast du dann sogar schon probiert darin einzugreifen. Kennst du bereits die Gradwanderung zwischen zwischen träumen, schlafen und bewusstem denken, steuern, wach sein?

Dein Traumtagebuch wird dir viele interessante Momente bereiten!

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Du träumst nicht?

Doch, tust du. Jeder Mensch träumt regelmäßig. Zumeist sogar mehrere Träume pro Nacht. Wenn du glaubst, das du nicht träumst, dann liegt das wohl eher daran, das du dich nicht an deine Träume erinnerst. Es ist normal, das der Mensch sich nicht jeden Tag an seine Träume erinnert. Manche Menschen erinnern sich häufig, andere (fast) nie.

Genau diese Erinnerungsfühigkeit wird vom Traumtagebuch trainiert. Du wirst sehen.

Eventuell wirken aber auch Störeinflüsse gegen dein Vermögen sich an Träume zu erinnern. Beispielsweise könnten das Rauschmittel. Cannabiskonsumenten berichten regelmäßig davon, wieder mit dem Träumen anzufangen, sobald sie ein, zwei Tage nicht konsumieren. Auch Alkoholkonsum setzt das Erinnerungsvermögen an Träume herab.

Energiesparlampe, Handy und WLAN-Router machen die Situation sicherlich auch nicht viel besser. Im Grunde wissen wir ja aber alle wie versaut und zugeballert viele Menschen durch all die Wohn- und Umweltweltgifte sind. Wie viele Störfaktoren uns innerlich durcheinander bringen. Stress, vergiftet vom Essen, der Luft und dem Wasser usw.

An letzter Stelle wieder der Appell zu einer Lebensweise, welche dich und deine Umwelt in Einklang bringt und harmonisiert, die Trennung aufhebt und dich befähigt ganz zu sein. Mache das Beste draus!

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