Besser sollten wir erst 2 Dinge klären, bevor Du jene weiteren Inhalte betrachtest. Es geht um 2 Dinge, welche für das richtige Verständnis meiner Inhalte essentiell sind.

1. Was ist Okkultismus (für mich)?

Ich bevorzuge folgende Definition, zu finden im Meyers Großes Konversations-Lexikon, Band 15. Leipzig 1908, S. 14. Ich wähle sie, da sie frei von Beimischungen ist.

Okkultismus, die Lehre von den noch verborgenen Dingen, richtiger das Bestreben, das Verborgene wissenschaftlich zu erforschen und aufzuklären. Das Verborgene, Unbekannte, Unerfahrene zerfällt in das noch in Zukunft Erkennbare und das ewig Unerkennbare.

2. Wie gehe ich, der Autor, an diese Inhalte heran?

Ich selbst beschäftige mich mit mancherlei Themengebiet, welches im Zusammenhang mit Okkultem steht – den die ganze Welt ist es. Dies nun ja auch unvermeidlich und willkommen im Studium. Die Korrelationen, die Verbindungen, die Reaktionen, das, was das Leben ausmacht – faszinierend. Den Großteil meiner Erfahrung und meines Wissens erlebe ich außerhalb von Ritual und Meditation. Kraft, Wert und Erkenntnis erscheint jeder Zeit im Leben. Doch mein Studium ist stets in letzter Instanz eine Selbstbildung, und die Praxis im Bereich ritueller, aber auch alltäglicher, Magie. Ich selbst habe gewiss manchen Einfluss erhalten, sehe mich jedoch als Individualmagier, stets und auch gerne in ewiger Ausbildung.

Sicher könnte man sich auch mit anderem Werkzeug behelfen und ich finde es auch ganz wunderbar, das andere Menschen es auf andere Arten tun. Mein Weg, so wie ich es für mich verarbeiten mag. Neben das Anwendung magischer Prinzipien im Alltag, ist rituelle Magie mein Weg.

Hier bereite ich die Themeninhalte auf, welche mich im spirituellen Sinne beschäftigen. Jenes okkulte Wissen, mit welchem ich mich beschäftige, könnte man in gewisser Art und Weise kategorisieren – wenn auch nicht immer perfekt zutreffend, denn alles hat mit allem zu tun. Wiederum fehlt auch ein beachtlicher Teil an relevantem Wissen und jene Fülle wäre unerschöpflich. Ein eventuelles Fehlen an diesem oder jenem, resultiert aus Mangel an „Zeit“.