Ein Vorwort zu allen Atemübungen

Ein Vorwort zu allen Atemübungen

Hiermit möchte ich ein vorbereitendes und informierendes Geleitwort bezüglich Atemübungen an die Hand geben. Ich hoffe die wichtigsten Dinge verfasst zu haben. Sollte ein essenzieller Punkt fehlen, bedanke ich mich für ein Kommentar.

Atemtechniken gehören neben Entspannungs- und Konzentrationstechniken zu den grundlegenden Werkzeugen des Magiers und sollten somit ein Hauptbestandteil der Übungen sein.

Um seine Zeit sinnvoll zu nutzen und möglichst vielfältig zu üben, ist es angebracht, mehrere Disziplinen miteinander zu vereinen. So können bei einem beruhigendem atmen ebenso die Chakren geöffnet werden oder ein reinigender Atem visualisiert werden. Man kann, je nach verwendeter Atemtechnik, unterschiedlich viele zusätzliche Tätigkeiten bzw. Übungen “nebenher” absolvieren. Jedoch sollte man stets sein Augenmerk auf die eigentliche Übung legen. Mit voranschreitendem Können, wird es früh genug passieren, das verschiedene Übungen simultan abgefahren werden können. Dies macht dann auch Sinn und ist letztlich ja auch logisch, da die Atmung meist nur ein Teil unsere aktuellen Handlung ausmacht. Irrelevant ob im Alltag oder im Ritual.

Immer Augenmerk auf die eigentliche Übung! Wer falsch übt, programmiert sich falsch!

Gerade bei Atemtechniken gilt es, jene richtig auszuführen, um einerseits den gewünschten Effekt überhaupt zu erreichen, andererseits, um sich vor negativen Begleiterscheinungen zu bewahren. Dabei gilt es falsche Bewegungsabläufe frühstmöglich zu erkennen und zu unterlassen, da sich jene Bewegungsabläufe falsch einprogrammieren und solches ist wesentlich schwieriger zu korrigieren. Das versteht jeder, der sich mit seiner Atmung bereits beschäftigt hat, und merkte, wie kümmerlich er seine Atmung im Alltag bewältigte, nachdem er das erste mal das gesunde Potenzial seiner Lunge genutzt hat. Wir merken wie sich Bereiche in unserem Körper aktivieren und dehnen, wie wir es schon lange vergessen hatten oder noch nie kannten. Diese Atmung ist jedoch absolut eingefahren und nur mit bewusstem Atmen zu verbessern.

Zuerst müssen wir uns unseres Atem bewusst machen und uns selbst wieder zeigen, welche Körperteile wie betätigt werden. Angefangen beim Bauchraum, welcher für einen Luftaustausch sorgen kann ohne das man die Lungenmuskulatur aktiv betätigen müsste. Viele Menschen berichten, besonders Büro- und PC-Hengste gehören dazu, wenn sie das erste mal bewusst die oberen Lungenlappen in die Atmung mit einbeziehen, einen Zug verspüren, wie sich alles dehnt und sie jenes Gefühl nicht (mehr) kannten.

Absolut wichtig ist, sich keine falsche Atemtechnik anzueignen, auf seinen Körper zu hören und stets besonnen zu bleiben. Besonders dann, wenn es um zum Beispiel um die Atemtechnik geht, welche im Zusammenhang mit der Todeshaltung angewendet wird. Für den Namen jener Technik bzw. Haltung kann ich auch nichts – wir werden sicher noch darauf zu sprechen kommen. Nicht nur hier, sondern bei jeder anderen Atemübung gilt Aufmerksamkeit und Bedacht. Wer unbedacht und untrainiert, egal in welcher Übung, Extreme austesten will, dem kann ich nur abraten.

Atmen hat und weckt ungeheure Kraft. auf verschiedenste Weise. Atmen öffnet und befördert. Das Vehikel Atem kann jeder nutzen und dessen Auswirkungen leicht erfahren. Atmen ist vorerst kein Mysterium. Hier geht es nicht darum mit einer Schwingung harmonisch zu werden, nicht darum, um jene angeblich geheimnissvollen Dinge zu begreifen oder theatralische Rituale zu tätigen. Hier geht es um den Atem, welcher auf einfachste Weise die Dinge in uns auslöst. Nun und dadurch, an zweiter Stelle dann, kommt die Schwingung von selbst. Atmen – ein Schlüssel und unverzichtbares Werkzeug.

0 Antworten

Hinterlassen Sie einen Kommentar

Wollen Sie an der Diskussion teilnehmen?
Feel free to contribute!

Schreibe einen Kommentar