Erzengel Gabriel im Judentum

Erzengel Gabriel im Judentum

Das Judentum berichtet von Gabriel, er bestehe ganz aus Feuer. Michael hingegen bestehe ganz aus Schnee. Entsprechend werden im Judentum Gabriel und Michael die Metalle Gold und Silber zugeordnet.

Wir sehen also, das die Eigenschaften und Entsprechungen des Erzengel Gabriel (und des Michael) im Judentum sich gehörig von der christlichen Mythologie unterscheidet, in welcher Michael mit der Sonne und Gabriel mit dem Mond verbunden wird.

Auch im westlich-okkulten Bereich treffen wir andere Entsprechungen – dazu später mehr.

In der jüdischen Überlieferung waren die beiden Engel, die nach Sodom und Gomorra gingen, Michael und Gabriel (Genesis 19). Michael, um Lot zu retten, Gabriel, um die Stadt zu zerstören. Im Talmud gilt Gabriel nach Michael als der Größte der „Engelsfürsten“, das Urteil Gottes aufzeichnend und vollziehend und Israel verteidigend und beschützend.

Erzengel Gabriel in der Kabbala

Die Beleuchtung der Kabbala werde ich – obwohl ihr Ursprung der jüdischen Kultur entspringt – unter dem Punkt „Gabriel im Okkultismus“ vornehmen. Auch, weil die Elemente der esoterischen, westlichen Kabbala, für die magische Praxis relevanter sind, als die orthodoxe jüdische Mystik. Auch hier verweise ich wieder auf die Themenseite zu Erzengel Gabriel.

Zusammenfassung

Wir sehen also auch hier, wie sehr sich die Entsprechungen und Angaben unterscheiden oder widersprechen können. Sehen aber auch, das sich verschiedene Perspektiven und Überlieferungen (teilweise) ergänzen können. Wer die Inhalte der Themenseite zu Erzengel Gabriel studiert hat, dem ist die enorme Vielfalt bewusst. Mehr zu dieser Vielfalt – und wie wir auch damit umgehen sollten/müssen/können – eben auf der erwähnten Seite.

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