Tricks zum Üben von Visualisierungen

Tricks zum Üben von Visualisierungen

Es erreichte mich eine Frage und die Antwort darauf, möchte ich auch anderen Interessierten zu Teil werden lassen bzw. hier auffindbar machen. Einen hilfreichen Trick möchte ich jenen Übenden vorstellen, welche Probleme haben, Objekte, Dinge oder Gegebenheiten vor Ihrem Auge geistig zu konstruieren, um sie letztlich zu visualisieren. Der Trick ist schnell getan, billig, und funktioniert wie folgt. Ein ordentliches, detail- und farbenreiches Konstruieren muss gelernt werden. Die hierige Technik ist nicht der Weg für vollwertiges Visualisieren – sondern nur ein Anstoß für das Gehirn, eine Hilfestellung.

Üblicherweise visualisieren wir anfangs mit geschlossenen Augen – das macht auch Sinn. Wer nun das gewünschte Bild nicht vor dem geistigen Auge erzeugen kann, geht wie folgt vor. Nehmen Sie ein Blatt weißes Papier. Besser fein, glatt und glänzend, statt grob, rau und matt. Sofern Sie solches Papier nicht haben – kein Problem, verzweifeln Sie nicht. Sicher wird die Technik auch mit mattem Papier funktionieren. Auf dieses Papier Zeichnen oder Drucken Sie nun Ihr Motiv, welches Sie visualisieren wollen. Tätigen Sie dies möglichst mit schwarzer Farbe, sodass ein möglichst kontrastreiches Bild entsteht. Dicke Linien sind geeigneter als Dünne, sofern es das Motiv zulässt. Auch sollte das Motiv eine gewisse Größe haben, sodass weiße und schwarze Flächen letztlich genug Ausdehnung haben. Sind Sie mit der Gestaltung des Motivs zufrieden, nutzen Sie es zur Übung nach folgendem Prinzip.

Bevor Sie Ihre Augen schließen, halten Sie das Blatt gerade vor Ihre Augen in möglichst helles Licht, am besten in natürliches Sonnenlicht, und fixieren Sie einige Zeit Ihren Blick auf das Bild. Die Netzhaut im Auge wird die Kontrastverhältnisse in gewisser Weise abspeichern, welche auch nach dem Schließen der Augen für das Gehirn noch “sichtbar” sind. Dies nun die Ausgangsbasis für Ihr Bild der Visualisierung.

Die meisten haben diesen Effekt bereits selbst beobachtet – ein Fensterkreuz im Fensterrahmen, ein helles Licht, von welchem man geblendet wurde oder das Abbild einer Kerzenflamme nach dem Schließen der Augen. Kerzenflamme: Auch hiermit können Sie leicht jenen Trick zum Visualisieren anwenden. Sie visualisieren dann jedoch eine Kerzenflamme. Nicht besonders vielfältig, aber auch dies kann durchaus Sinn machen. Ich gehe jedoch davon aus, das Sie auch andere Dinge, wie stets nur “Licht” im Kopf haben wollen.

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