Über die Aufbewahrung magischer Werkzeuge und Hilfsstoffe

Über die Aufbewahrung magischer Werkzeuge und Hilfsstoffe

Eigentlich könnte man es ganz einfach machen und sagen: pack den Gerümpel weg und gut ist. Das wäre nicht unbedingt falsch, aber wir wollen uns mit der Aufbewahrung der Paraphernalia, magischer Werkzeuge, Hilfsmittel und diverser Gegenstände einmal näher auseinander setzen.

Man kann bei der grundsätzlichen Frage beginnen und fragen, was oben genannte Gegenstände denn sind. Es sind wertvolle, bedeutungsvolle und geheiligte Dinge. Grund genug, sie nicht auf dem Fußboden zu verwahren, sie zu pflegen, zu ehren und zu behüten.

Dein Tempel

Eventuell hast Du einen äußeren Tempel oder einen Arbeitsraum. Eine Stätte deines Wirkens, deiner Kraft, Zentrum deines Universums und vieles mehr. Ich bin kein Freund davon, den Schuhkarton oder die Kommode zu missbrauchen, um daran heiliges Werk zu tätigen. Ich verstehe, das nicht jeder einen passenden Raum zur Verfügung hat, an welchem man sich auslassen kann – aber gerade wenn man diese Räumlichkeiten nicht hat, gilt es umso mehr: dein Werkzeug, deine Vehikel, dein Wirken und auch Du bist Dir heilig. Oder solltest es zumindest sein.

Dein Werkzeug gehört weder in der Ecke verstaut, noch im Wohnzimmerschrank mit Glastür und Beleuchtung. Auch wenn Du keine extra Räumlichkeiten hast, besonders dann, gehören deine Kultgegenstände und Hilfsmittel sorgfältig vor den Blicken und den Händen Anderer versperrt. Du sollst sie heilige, sie ehren, verwahre sie gerne in aufwändigen Kisten, Hüllen, Schachteln – schön und evtl. symbolisch gestaltet, mit Liebe und Bewusstsein getan – aber nicht in der Schau-Vitrinek.

Deine Paraphernalia

Altar: Gelegentlich lese ich, die Paraphernalia auf dem Altar zu lagern. Das halte ich selbst für unpraktisch und nicht sinnvoll. Ja, sie sind im Zentrum der Kraft, aber sie stauben ein, oxidieren, wirken auf sich gegenseitig und letztlich müssen sie doch beiseite geräumt werden, sobald man am Altar arbeiten möchte. Und wohin dann?

Hinzu kommt, das auch jene, welche nicht im Vollrausch den Eso-Laden leergekauft haben, eventuell schnell so viel Werkzeug haben – wie soll das auf dem Altar Platz finden. Und wie soll ich daran arbeiten?

Die Paraphernalia gehören meiner Meinung nach in einen Schrank (oder Schränke). Meinetwegen auch auf ein Regal oder Brett, wenn sie vor Staub und Feuchtigkeit geschützt sind. Energetisch aufgeladene Gegenstände verwahre ich in Seidentuch oder in einer Schatulle oder Kiste, teils ausgeschlagen mit Seide. In jedem Falle ist ein geladenes Objekt isoliert vom Anderen, es sei denn, das sich jene Kräfte ergänzen oder positiv beeinflussen können.

In einer Truhe oder im Schrank. Ein stabiler Schrank, welcher auch stabil steht und groß genug ist, damit man X herausnehmen kann ohne das Y herunterfällt. Und bitte nicht wundern, wenn die Bibel- und Büchersammlung im obersten Fach einschlagende Wirkung auf das Kleinkram darunter haben kann. Wenn es erstmal kracht und der IKEA-Schrank seine Glaubwürdigkeit verliert, ist das Bedauern groß.

Kleidung darf hängen – ich bevorzuge das zumindest so. Eine Schutzhülle Robe und andere Kleider Staub- und Tierchenfrei. Wenn man meint, solle die Hülle ruhig Seide sein. Seine isolierenden Eigenschaften sind schön, wenn die Kleidung dicht beieinander hängt.

Diverse Hilfsstoffe

Auch wenn die diversen Hilfsstoffe, welche in Ihrer Menge kaum aufzuzählen sind, zumeist nicht geheiligt oder geladen sind, gilt ein besonderer Umgang damit. Dinge die sich neu einfügen ins Sammelsorium – welches durchaus ausufernd sein kann – sollten vor der „Einlagerung“ gereinigt werden. Das versteht sich auf materieller und auf geistiger Ebene. Sollte ein neuer Gegenstand schon den Wünschen nach imprägniert sein, so ist dieser Gegenstand isoliert von den restlichen Gegenständen zu verwahren.

Öle, Harze und Räucherstoffe müssen weg von Sonne, Wärme und Feuchtigkeit. Vor allem hier sollte eine vermischungsfreie Lagerung realisiert werden. Auch arbeite ich mit einer angemessenen Packungsgröße oder fülle um; habe so gesehen einen größeren Vorrat gut eingelagert und eine kleine Flasche, welche ich täglich öffne und damit arbeite.

Ebenfalls wässrige Stoffe würde ich vor Sonne schützen – eigentlich jeden Stoff – sofern ich ihn nicht gerade mit Sonnenenergie aufladen will.

Kerzen aus Bienenwachs würde ich ebenfalls ordentlich behandeln. Als Od-Träger, welcher, wie wahrscheinlich jeder andere Od-Träger, sein Od langsam aber stetig abgibt, würde ich auch hier immer wieder lieber frische Kerzen kaufen, sofern ich das könnte.

Pflanzen und Kräuterwerk will ebenfalls den Erfordernissen nach getrocknet und/oder verwahrt werden.

Platz für das magische Werke

Und wo findet Amulett X seinen Platz, wird Fetisch Y eingesperrt oder wartet Puppe Z auf sein unheilvolles Begräbnis? Wo der Geldaltar (aber bitte doch nicht neben dem Allerheiligsten) und wo die Götzenstatuen? Und wohin die Decke für den Hund? Hinter/unter den Altar oder auf den Platz für das Evokationsdreieck…

Strom und elektrische Geräte

Strom und elektrische Geräte sind durchaus beachtenswert. Wenn ich könnte, hätte mein Ritual- und Arbeitsraum keine oder nur wenige Steckdosen und Kabelverlegungen in der Wand oder egal wo. Was sich in jedem Fall reduzieren lässt, sind elektronische Verbraucher oder Strom-Verlängerungskabel. In jedem Fall besteht kein Bedarf für Leuchtstoffröhren oder Energiesparlampen.

Wilhelm Reich hat uns scheinbar bewiesen, dass das, was er Orgon nennt und von mir bzw. Karl von Reichenbach als Od bezeichnet wird, in Zusammenhang mit elektrisch zum leuchten angeregten Gasen, in DOR (Deadly Orgon) umgewandelt wird. Wollema nich, machema nich. Wer sich gerne von der negativen Wirkung des DOR überzeugen will, dem kann ich simple Bauanleitungen geben, womit man DOR erzeugen und zielgerichtet über kurze Entfernungen anwenden kann. DOR? In unserer Umgebung oder der Umgebung unserer Werkzeuge und unseres Wirkens? Wollema nich, machema nich.

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